Racing 24 Stunden 2001 4. Platz für JAGUAR beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring (Pressemitteilung)

 Einen hervorragenden 4. Platz sowie den 66. Platz im Gesamtklassement von 157 im Ziel ankommenden Fahrzeugen feierte das “CAT-Speed - Jaguar - Team” aus Bamberg am 26./27. Mai 2001 auf dem Nürburgring. 163.000 Zuschauer umjubelten die Zieldurchfahrt des JAGUARs sowie der weiteren Teilnehmer aus vielen Nationen, unter anderem auch Australien und den USA.

Das DSF-TV übertrug live über 10 Stunden aus der sonnigen Eifel. Die Raubkatze war besonderer Publikumsliebling in der “Grünen Hölle” gegen die Dominanz der Vertreter von Porsche, BMW und Opel.

   

Der Gesamtsieg ging an die Chrysler Viper von Zakowski, gefolgt von einem Porsche und einem BMW auf Platz 3. Die Teamchefs Ralf und Sven Sauer sowie Technikchef Dirk Goliath äußerten sich kurz nach Zieleinlauf übereinstimmend, dass man dieses hervorragende Ergebnis in dieser Form nicht erwartet habe.

Andreas Becker aus Remscheid, der die Ziellinie um Punkt 17:00 Uhr überquerte, dazu: “Wir haben auf keinen Jaguar typischen Komfort verzichten müssen, selbst Klimananlage und Holzeinlagen waren noch im Armaturenbrett belassen worden”. Jürgen F. Dick aus Overath hatte sich beim Start der 217 Teilnehmer 24 Stunden zuvor aus jeglicher Rempelei herausgehalten. Als Insider beim 24h-Rennen sagte er: “Erst am Schluss wird zusammengezählt!”. Dick weiter: “Dunlop und Koni haben uns in Zusammenarbeit mit Eibach ein wirklich perfekt abgestimmtes Fahrzeug auf die Räder gestellt”.

Wolfgang Schuhbauer aus Brilon und Ingo Gerstl aus Österreich gaben ein hervorragendes Debüt bei ihrem ersten 24h-Rennen ab. Nicht ein einziger Kratzer befand sich nach der 24 Stunden Hetzjagd am weißen Jaguar. Schuhbauer dazu: “Ich spürte sehr schnell, dass unsere Konkurrenten einen gewissen Respekt vor unserem Jaguar hatten”. Die Basis zum Rennfahrzeug hat Jaguar dazu bereits in seiner Modellpalette, einen Jaguar S-Type 3.0 Liter V6, der nach dem technischen Reglement des DMSB (Deutscher Motorsportbund e.V.) für die Klasse “Spezial-Tourenwagen 24 Stunden” umgebaut wurde.

CAT-Speed bedankt sich ganz besonders bei den nachfolgend aufgeführten Sponsoren, die das ganze Projekt erst ermöglichten: ab-Concept, Antera, Carrera, DEKRA, Jaguar-Clothing, racing1.de, Top-Speed, Utting, Veedol und Zensys.



 

Auf der über 3000 km langen Renndistanz zeigte sich der Jaguar von der sparsamen Seite, lediglich 4 Sätze Bremsklötze verbrauchte man, trotz des im Vergleich zur Konkurrenz sehr hohen Gewichts (Rennfertig 1565 kg).

Lediglich einen einzigen außerplanmäßigen Boxenstopp von 4 Minuten legte Jürgen Dick am Sonntagmittag ein, als das Kupplungpedal durchhing, nach dem Entlüften ging es mit Vollgas und ohne weitere Unterbrechung in Richtung Ziel. Ein großes Kompliment gebührt der Boxencrew, die in dieser Zusammensetzung zum ersten Mal auftrat. Ex-Formel 3 Fahrer Ingo Gerstl sagte nachher: “Solch eine funktionierende Boxenmannschaft wünscht sich so manches Profi-Werksteam”.



Auch die Reifen zeigen sich von Ihrer besten Seite. Dazu Dunlop Renndienstchef Theisen: “Für den Jaguar haben wir uns hier besonders bemüht, pflegen wir doch eine traditionelle Beziehung, allerdings zum ersten Mal bei einem 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Hier machte sich jetzt unsere umfangreiche Erfahrung bei Langstreckenrennen bezahlt!”

Auch bei der Damenwelt machte der Jaguar eine gute Figur, so stoppten die Hustler-Girls spontan in der Startaufstellung bei unserer Startnummer 54 für einen Fototermin. Gerne stellten wir unser Fahrzeug auch dafür zur Verfügung.

Die Teamchefs von CAT-Speed, Ralf und Sven Sauer aus Bamberg sind sich sicher, dass hier beim 24h-Rennen ein wichtiger Grundstein für weiteres Engagement mit einem Jaguar-Tourenwagen auf dem Nürburgring gelegt wurde.